anezolia Kindertagespflege

Kluckstr. 35
10785 Berlin
Tel. 030.66 30 26 22
Ausflug
Ausflug
Eingewöhnung
Zusammenarbeit mit den Eltern
Entwicklungsdokumentation


Eingewöhnung
Die Eingewöhnung ist eine wichtige Zeit, damit die Kinder und Eltern Vertrauen zu uns aufbauen können. Die Kinder brauchen Zeit, um sich an uns und die neuen Räume gewöhnen zu können. Auch die anderen Kinder müssen erst vertraut werden. Zuerst führen wir mit den Eltern Gespräche, um sich näher zu kommen und Vertrauen aufzubauen. Wir bieten auch die Möglichkeit mit den Kindern schon vorher einmal vorbei zu kommen, um sich kennen zu lernen. Am Anfang der Eingewöhnung sollen die Kinder mit ihren Eltern nur Schnupperstunde(n) bei uns verbringen. Erst nach ein paar Tagen beginnen wir mit dem Versuch einer kurzzeitigen Trennung, die sich dann langsam von Tag zu Tag steigert. Bei der Eingewöhnung orientieren wir uns an dem Berliner Eingewöhnungsmodell (kann eingesehen werden). Bei der Eingewöhnung beobachten wir die Reaktion des Kindes sehr genau. Jedes Kind braucht seine eigene Zeit des Ankommens, die man in jedem Fall berücksichtigen muss. Ziel ist es, dass sich das Kind auf mindestens eine Bezugsperson einlassen kann und sich sicher fühlt, so dass es sich bei der Trennung von den Eltern, evtl. Ängsten und Schmerzen trösten lassen kann. Die Eingewöhnung ist dann abgeschlossen, wenn die Kinder morgens vertrauensvoll mit Freude und Neugier kommen und die Eltern beruhigt ihrer Arbeit nachgehen können.

Zusammenarbeit mit den Eltern
Unsere Gruppenstärke ermöglicht es uns einen intensiven Kontakt zu den Eltern zu haben. Es ist uns sehr wichtig die Eltern in unsere Arbeit mit einzubeziehen und transparent zu sein. Gewählte Elternsprecher sorgen für eine gute Vernetzung unter den Eltern und uns Erzieherinnen. Die Partizipation der Eltern ist uns sehr wichtig. Regelmäßige Elternabende, Entwicklungs- und Elterngespräche fördern eine gute Zusammenarbeit und sind fester Bestandteil unserer Arbeit. Tür- und Angelgespräche finden täglich in der Bringe- bzw. Abholsituation statt. Dadurch sind wir im ständigen Austausch miteinander.
Schon durch das gemeinsame Bearbeiten des Sprachlerntagebuches am Anfang der Kitazeit bekommen alle teilnehmenden Personen die Möglichkeiten sich ein wenig kennen zu lernen. Außerdem machen wir regelmäßige Bastelnachmittage, an denen die Eltern mit den Kindern gemeinsam jahreszeitlich bestimmend kreativ sein können und kleine Bastelarbeiten gestalten.

Entwicklungsdokumentation
Jedem Kind in unserer Einrichtung steht ein Exemplar des Sprachlerntagebuchs zur Verfügung. Es ist ein Entwicklungsinstrument des Berliner Bildungsprogramms und soll auf freiwilliger Basis geführt werden. Zu Beginn der Kitazeit eines Kindes führen wir mit den Eltern ein ausführliches Elterngespräch durch, das den bisherigen Lebensabschnitt des jeweiligen Kindes dokumentiert. Somit haben die Eltern den ersten Einblick in unsere Dokumentationsmöglichkeiten und wir lernen die Familie und das Kind besser kennen. In dem Sprachlerntagebuch sind im Anhang dann die "Grenzsteine der Entwicklung" von uns abgeheftet. Hiermit können wir bei jedem Kind den Entwicklungsstand altersentsprechend zu den angegebenen Zeiten überprüfen. Die "Grenzsteine der Entwicklung" ist ein Instrument, um Entwicklungsverzögerungen oder -störungen festzustellen. Es ist ein Frühwarnsystem, wobei etwa 95 % aller Kinder den Entwicklungsanforderungen in dieser Tabelle entsprechen. Die "Entwicklungstabelle nach Beller" ist ein weiteres Instrument mit dem wir arbeiten, um eine Einschätzung auf den jeweiligen Entwicklungsstand des Kindes zu bekommen. Diese Beobachtungsdokumentation ist sehr aufwendig, gibt aber einen detaillierteren Einblick in die unterschiedlichen Bildungs- und Entwicklungsbereiche und die erworbenen Kompetenzen eines Kindes. Bei dieser Entwicklungstabelle ist es möglich, die Stärken des Kindes präziser hervorzuheben. Regelmäßig treffen wir uns mit den Eltern(Elternteil), um Entwicklungs- und Elterngespräche zu führen. Fallen uns bei den Kindern Verhaltensveränderungen oder Entwicklungsstörungen o.a. auf, versuchen wir mit den Eltern gemeinsam Ziele und Wege zu erarbeiten, um dem betreffenden Kind zu helfen. Durch die relativ überschaubare Anzahl der Kinder in unserer Einrichtung, können wir Fragen und Sorgen der Eltern oft schon in Tür- und Angelgesprächen besprechen und versuchen zu klären. Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern und jederzeit ein offenes Ohr für ihre Ängste ist uns sehr wichtig. Wir streben durch den regelmäßigen Austausch mit den Eltern eine positive Erziehungspartnerschaft an (s. Zusammenarbeit mit Eltern).

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